Forschung

Die Forschungen des Instituts reichen von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Schwerpunkte setzen wir im Bereich von Neolithikum/Bronzezeit und Eisenzeit sowie dem Mittelalter und der Neuzeit. Eine Besonderheit bildet die enge Verschränkung mit den naturwissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere zur Archäobotanik und Archäozoologie, aber auch die Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden in der Archäologie allgemein.

Der DFG-Sonderforschungsbereich 1266 "TransformationsDimensionen prähistorischer und archaischer Gesellschaften" untersucht Mensch-Umweltbeziehungen vom Spätpaläolithikum bis zur Vorchristlichen Eisenzeit. Ebenfalls am  Institut wird das DFG-Schwerpunktprogramm 1400 „Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung“ mit zahlreichen archäologischen und naturwissenschaftlichen Einzelprojekten koordiniert. Ein DFG-Projekt der Frühgeschichte bezieht sich mit interdisziplinärer Arbeitsweise auf die holozäne Inselnutzung in Schleswig-Holstein. Weiter DFG-Projekte behandeln die bronzezeitliche Besiedlung Großpolens, die spätneolithisch-chalkolithische Entwicklung in Bosnien und die vorchristliche Eisenzeit in Süddeutschland.

Internationale Verortung, die über Einzelprojekte hinausgeht, ist über die angewandten Forschungen in der Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“ (DFG- Exzellenzinitiative) und das Programm „Forging Identities“ (ESF) gewährleistet.