Fotografie, Grafik und Technische Redaktion

Kaum eine andere Disziplin ist so stark auf visuelle Darstellungen angewiesen wie die Ur- und Frühgeschichte. Das beginnt bei der Dokumentation im Feld und endet bei der Auswertung und Darstellung der auf den Ausgrabungen gewonnenen Daten in Form von Karten, Diagrammen und Tabellen.

Die grafisch-fotografische Abteilung unseres Instituts hat den Wandel von der analogen zur digitalen Technik weitgehend vollzogen, die zeichnerische Dokumentation der Funde und Befunde spielt jedoch weiterhin eine wichtige Rolle. Die Herstellung von publikationsreifen Vorlagen erfolgt durch eine Mischform herkömmlicher und PC-gestützter Arbeitsweise. Zudem werden alle Produkte mit Außenwirkung (Flyer, Poster, Infotafeln, Ausstellungskataloge, Bildbände) fast vollständig am Institut selbst hergestellt. Fünf Grafiker/-innen und zwei Fotografinnen arbeiten, mit leistungsfähigen Rechnern und Peripherie-Geräten ausgestattet, in dieser Arbeitsgruppe.

Fotografie

Die fotografische Dokumentation ist aus der Archäologie nicht weg zu denken und daher spielt die Arbeit der Institutsfotografinnen auch in allen Teilbereichen des Institutes eine große Rolle: Sie erstellen mit Hilfe digitaler Spiegelreflexkameras hochwertige Druckvorlagen von Keramiken und Kleinfunden, die unter anderem in Postern, Publikationen und Katalogen Verwendung finden. Besonders für die internationalen Projekte, deren Funde meist nicht physisch nach Deutschland gebracht werden können, sind fachlich sachkundig angelegte Fotografien der Objekte unerlässlich.
Eine weitere Facette der fotografischen Tätigkeiten am Institut bildet die Fotodokumentation von archäologischen Ausgrabungen vor Ort. Dabei werden Aufnahmen von Befunden, auch im Detail, sowie großflächige Übersichten gemacht. Auch hierbei ist nicht nur die wissenschaftliche Verwendbarkeit zu berücksichtigen, sondern auch die spätere Druckfähigkeit.
Für Studierende besteht in Absprache mit den jeweiligen Professoren die Möglichkeit, für ihre Abschlussarbeiten professionelle Fundfotografien zu bekommen. Ebenso können sich die Studierenden darüber beraten lassen, wie sie fotografisch am besten mit großen Fundmengen umgehen und was es dabei zu beachten gilt.

Allen Mitarbeiter/-innen der grafisch-fotografischen Arbeitsgruppe ist es möglich, die Ressourcen des Rechenzentrums der Universität zu nutzen. Hierzu zählt zum einen die Bereitstellung von individuellem Speicherplatz auf Plattenspeichern, zum anderen die Nutzung von vielfältigen, hochwertigen Druckern, den Din-A-0- sowie Dia- und Negativ-Scannern.

Grafik

Die Hauptaufgabe der grafischen Abteilung besteht in der Erstellung bzw. Überarbeitung von teilweise im Feld erzeugten digitalen Grabungsplänen und Kartierungen. Dazu werden zum einen in einem GIS verwaltete Geodaten, zum anderen auch  "analoge" Vorlagen aus Atlanten verarbeitet. Aber auch die Erstellung von Rekonstruktionszeichnungen und Fundzeichnungen, sowie die anschließende Montage von Fund- und Fototafeln gehört in dieses Aufgabengebiet. Zunehmend finden auch Studierende des Hauses bei uns Beratung, wenn es zum Beispiel um Fragen zur Ausgestaltung und Anlage eigener Abbildungen geht.

Technische Redaktion

Einen weiteren großen Bereich bildet die Druckvorbereitung der hauseigenen Schriftenreihen. Neben den oben beschriebenen Tätigkeiten kommen hier der PC-Umbruch, das Anfertigen von belichtungsfähigen Dateien und des Einbandentwurfes sowie Verhandlungen mit Lithograpischen Werkstätten und Verlagen hinzu. Für die Autorinnen und Autoren unserer Schriftenreihen empfiehlt es sich, mit dem Team der Technischen Redaktion im Vorfeld der Arbeiten an den eigenen Druckvorlagen Kontakt aufzunehmen, um an einzelnen Abbildungsbeispielen die für den Druck nötigen technischen Voraussetzungen zu erörtern.

 

Ansprechpartner/-innen

Ralf Opitz

Grafik & Grabungstechnik

Johanna-Mestorf-Str. 2-6, R.149
Telefon: +49 431 880-1638