Lebenslauf

Johannes Müller (geb. 29.11.1960) ist seit Dezember 2004 Professor (C4) für Prähistorische Archäologie (Urgeschichte) und Institutsdirektor in Kiel. Das Studium erfolgte in Freiburg und Edinburgh, Magister und Promotion in Freiburg. Nach dem DAI-Reisestipendium war er wissenschaftlicher Assistent an der FU Berlin, wo die Habilitation erfolgte. Lehrtätigkeit in Freiburg und Köln. 2000 wurde Johannes Müller zum Professor (C3) für Ur- und frühgeschichtliche Archäologie in Bamberg berufen, später dort auch Leiter des Instituts für Archäologie, Bauforschung und Denkmalpflege. Forschungsschwerpunkte: Neolithikum und Frühbronzezeit Europas; Sozialarchäologie, Siedlungsarchäologie, Landschaftsarchäologie.

Johannes Müller ist Sprecher des Exzellenzclusters "ROOTS - Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies", Initiator und Sprecher der Graduiertenschule "Human Development in Landscapes" (DFG-Exzellenzinitiative) und Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms "Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung", dazu Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereiches SFB1266 "TransformtionsDimensionen: Mensch-Umwelt-Beziehungen prähistorischer und archaischer Gesellschaften". Feldforschungen wurden und werden u.a. durchgeführt in Deutschland, Polen, Bosnien-Herzegowina, der Ukraine und Moldawien. Grabungsprojekte reichen von Großsteingräbern über neolithische und bronzezeitliche Siedlungen bis zu osteuropäischen Siedlungshügeln und nordpontischen Großsiedlungen.

DFG Science TV Wissenschaftler Porträt Johannes Müller
Mitgliedschaften (u.a.): Gewähltes Mitglied des Fachkollegiums "Alte Kulturen" der DFG (2002-2012); Wissenschaftlicher Beirat der DGUF, Gewähltes Mitglied der Römisch-Germanischen-Kommission des DAI (2012-), Board member "Dialogues with the Past"/Scandinavian Graduate School for Archaeology (2013-). Gewähltes Mitglied der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts Berlin (2016-).

Curriculum of research (PDF)

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