Es Rossells

Im Rahmen eines ERASMUS Dozentenaustausch mit der Universitat de les Illes Balears, Área de Prehistòria wird in Praktika zur angewandten Archäoinformatik die bisher nahezu undokumentiert und bisher unerforschte befestigte Siedlung der späten Eisenzeit (posttalaiótico ca. 550 - 123 v. Chr.) vermessen und prospektiert. Besonders imposant ist die monumentale Umfassungsmauer von 307 m Länge, die mit einer durchschnittlichen Breite von 3 m vielfach noch 2 m hoch erhalten ist.

Projektleitung:
  • Dr. Christoph Rinne (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)
  • Dr. Bartomeu Salvà i Simonet (Universitat de les Illes Balears)
Das Projekt wird unterstützt durch:
  • Prof. Dr. Dirce Marzoli (Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Madrid)
Das Projekt wird gefördert durch:
  • ERASMUS
  • Consell de Mallorca
  • Ajuntament de Felanitx
  • Amics dels Closos de Can Gaià
    www, facebook
  • Veins de Cas Concos des Cavaller

Lage des Fundplatzes

Der Fundplatz der Siedlung 'Es Rossells' liegt zwischen der Stadt Campos im Westen und dem Ort Cas Concos des Cavaller im Osten in der Gemeinde Felanitx im Südosten von Mallorca (Illes Balears, Spanien). Der Fundplatz liegt somit in der Region Migjorn, die sich als südliche Fortsetzung des eher flachen Zentralteils bis an die südöstliche Küste zwischen den durch Tourismus bekannten Orte S'Arenal de Palma und Cala d'Or erstreckt. Während im Westen nur schwache Erhebungen die Landschaft begrenzen, bildet der südliche Ausläufer der Serra del Llevant mit dem Puig de Sant Salvador (510 m) bei Felanitx eine deutliche Grenze zur östlichen Küste.


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Luftbilder (aktuell, 1956) von IDEIB und Karte zur Geologie (WMS) in einem neuen Fenster öffnen.

Die Serra del Llevant ist geologisch sehr vielgestaltig, sie besteht zu großen Teilen aus unterschiedlichen Bildungen von der Oberen Trias bis zum Jura, u.a. mit wesentlichen Anteilen von Dolomit und Kalkstein. Das Migjorn ist dementgegen sehr einheitlich und besteht zu wesentlichen Teilen aus Kalkstein im Untergrund, so auch am Fundplatz von Es Rossells. Westlich der bewaldeten Anhöhen, in der Ebene von Campos, dominieren lokal dann quartäre Sedimente aus Lehm und Kies. Entsprechend nimmt der Umfang und die Intensität der landwirtschaftlichen Nutzung von Osten nach Westen deutlich zu und die verbuschten und bewaldeten Areale ab. Die Luftbilder von 1956 zeigen eine durch Verbiss von Weidetieren, überwiegend wohl Ziegen, deutlich stärker gelichtete Landschaft, auch im Bereich des Fundplatzes von Es Rossells. 

In der unmittelbaren Nachbarschaft zur befestigten Siedlung befindet sich noch ein 'túmul esglaonat', ein ebenfals in großen Kalksteinen errichteter gestufter Hügel. Hinzu kommen eine heute verschüttete Höhle, ehemals vermutlich für Bestattungen genutzt, mindestens ein Naviforme (schiffsförmige Haus, BZ), ein Talaiot (monumentaler Turm, EZ) und eine vielzahl nicht näher interpretierbarer Mauerzügen von der Bronzezeit (periodo naviforme) vermutlich bis zur römischen Besetzung. Aus der jüngeren Vergangenheit stammt ein moderner Kalkbrennofen, dessen Reste im Luftbild gut zu erkennen sind (google.de/maps).

Allgemeine Information und Ziele

Der Fundplatz liegt im Südwesten der Insel Mallorca etwa 3,5 km südwestlich des Ortes Cas Concos des Cavaller in der Gemeinde Felanitx auf dem Privatgelände einer alten Finca. Der Weg hierher führt über Feldwege und Schotterpisten mit einem 10-minütigem Fußmarsch am Ende. Sicher auch dieser abseitigen Lage ist die weitgehend fehlende archäologische Dokumentation und folglich auch wissenschaftliche Bekanntheit dieses bedeutenden Fundplatzes zu verdanken.

Bisherige Forschung

EsRossells_Plan1956.png Der Fundplatz Es Rossells wurde erstmals 1956 durch Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Institut Madrid vermessen, ein kleiner Ausschnitt der Mauer gezeichnet und Teile fotografisch dokumentiert. Die nachfolgende Darstellung dieser  Dokumentation beschränkt sich auf eine kurze Beschreibung und vier Fotos durch Guillermo Rosselló Bordoy innerhalb einer allgemeinen Fundmeldung (1962, 267-268). Hinzu kommt eine weitere Erwähnung in einem gemeinsamen Aufsatzes der Kooperationspartner Otto-Hermann Frey und G. Rosselló Bordoy zur Talaiot-Siedlung von S'Illot. Vorgelegt wird hier ein überarbeiteter Plan und die Ansichtszeichnungen der Mauer nebst einer knappen Beschreibung der Dokumentationsumstände (1964, 68-71). Vermessung 1956 (Frey/Bordoy 1964, Abb. 7).

Ziele des Projektes

Es Rossells Plan 2014Die Talaiot-Siedlung Es Rossells ist somit unerforscht, für ein Denkmal dieser Größe und Erhaltung auf dieser vollständig erschlossenen Insel ein einmaliger Zustand. Das auf drei Jahre geplante Projekt zielt neben der Ausbildung der Studierenden deshalb nahezu ausschließlich auf die Dokumentation der Substanz und deren Erhaltung mit möglichst minimalem Eingriff in die Vegetation. Im Detail sollen folgende Ziele erreicht werden: (1) Tachymetrische Dokumentation der Außenmauer einschließlich der Innenkanten zur Quantifizierung der Massen und Bestimmung der Erhaltungsbedingungen (Plan 2014). Fotogrammetrische Dokumentation der gesamten Fassade zur Analyse der Konstruktionsmerkmale, Steinbearbeitung und Steingröße. (2) Reinigen und Dokumetieren der oberflächlich sichtbaren Strukturen am möglichen Talaiot im Nordosten der Siedlung und dessen unmittelbares Umfeld. (3) Eine kleine Sondage nahe einem neu entdeckten Zugang im Nordosten zur Klärung der Stratigrafie außen an der Mauer, deren Fundamentierung und die Gewinnung von organischem Material zur Radiokarbondatierung.

Literatur

O.-H. Frey/G. Rosselló Bordoy, Eine Talayot-Siedelung bei S’Illot, Mallorca. Madrider Mitteilungen 5, 1964, 55–71.

G. Rosselló Bordoy, Notas de arqueología de Cataluña y Balears. Ampurias 24, 1962, 267–268, 270 Abb. 25, Taf. V.1–2.

Forschungsgeschichte

Die bisherige Forschungsgeschichte auf diesem Fundplatz beschränkt sich auf eine Vermessung und Dokumentation durch Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) 1956. Neben einigen Fotos, Ansichtszeichnungen eines Mauerausschnittes, einem Höhenprofil und zahlreichen Skizzen entstand ein erster Gesamtplan mit der äußeren Begrenzung der Befestigungsmauer und den obertägig sichtbaren Mauerzügen im Inneren. Hinzu kommt eine Ansicht des Eingangs im südlichen Mauerabschnitt, der die Monumentalität der Befestigungsanlage verdeutlicht. Diese 1956 angefertigten Pläne wurden 1964 in Anlage an einen Artikel von Frey und Rosselló Bordoy zur Siedlung von S'Illot in den Madrider Mitteilungen publiziert. Der Plan ist auch im Vergleich mit der tachymetrischen Vermessung von 2014 sehr präzise und zeigt den inneren Mauerverlauf nur dort, wo er sichtbar war. Im Nordosten wird ein Kalkbrennofen, als möglicher Talaiot nur angedeutet. Besonders hervorzuheben sind die inneren Mauerzüge, deren Kontext und alter jedoch undokumentiert ist und die im heute viel stärker verbuschten Zustand kaum noch zugänglich sind. Leider fehlt in diesem Plan der im Nordosten befindliche Zugang.

Kurz zuvor wurde ein im äußeren Mauerzug ähnlicher Plan von Tolós und Rosselló Bordoy in der Zeitschrift Ampurias veröffentlicht (Rosselló Bordoy 1962). Im Unterschied zum vorangehenden wird die Umfassungsmauer deutlich und sehr stereotyp vollständig dargestellt. Zudem zeigt der Plan nur wenige Mauern im Inneren und stellt den Talaiot im Nordosten übermäßig deutlich dar. Ein relevanter Unterschied zum Plan des DAI ist lediglich der im Nordosten dargestellte dritte ursprüngliche Zugang.

Schon 1956 wurde die zahlreich an der Oberfläche liegende Keramik beobachtet. Während einer Begehung 2009 und der Vermessung von 2014 konnte diese Beobachtung bestätigt werden. Es handelt sich um urgeschichtliche Keramik, vereinzelt sind charakteristische Merkmale talaiotischer Keramik zu erkennen, und um römische als auch punische Ware.

Vermessung 2014

Es Rossells Plan 2014 EsRossells_Fotogram2014.png Die Vermessung erfolgte vom 26.04.2014 - 03.05.2014 mit zwei Tachymetern sowie einem Notebook mit der Software AutoCAD, TachyCAD und Photoplan. Einerseits wurden die Konturlinien der Außenmauer und unmittelbar angrenzender Strukturen als dreidimensionale Polylinien entlang der Außen- und Innenkanten oben und unten vermessen (PDF). Andererseits wurde die gesamte Fassade in 100 Messbildern dokumentiert, die nun nachfolgend weiterhin entzerrt und digitalisiert werden (Bild). Damit liegt erstmals eine dreidimensionale Dokumentation der Mauer und eine vollständige steingenaue Dokumentation der Fassade vor. Diese Daten erlauben z.B. die Betrachtung des Mauerverlaufs im vorhandenen Gelände, die approximation von Bodenauftrag im Außenbereich bis zur andernorts erkannten Fundamentierung oder eine Schätzung zur Mächtigkeit des Mauerverstutzes im Inneren und der möglichweise hierin noch vorhandenen Baustruktur. Die Fotogrammetrie der Fassade erlaubt die detailierte Beschreibung der vor Ort bereits erkannten konstruktiven Unterschiede einzelner Mauerabschnitte und die quantifizierung als auch statistische Auswertung der verwendeten Steingrößen. Erste Ergebnisse sind die Länge der Umfassung mit 307 m, eine Erhaltungshöhe bis zu 2,5 m und eine überwiegende Mauerstärke von 3 m. Die gesamte überbaute Fläche beträgt 6.640 m², im Inneren stehen etwa 5.500 m² zur Verfügung. Die Freilegung und Vermessung erbrachte einen bisher unbekannten Zugang, zahlreiche Details eines Turmes (Talayot) der neuzeitlich als Kalkbrennofen genutzt wurde sowie weitere Mauerstrukturen im unmittelbar anschließenden Bereich.

EsRossells_MauerNW_2014.pngAn dem gemeinsamen Projekt der Universitat de les Illes Balears und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel waren neben den beiden Dozenten drei Studierende aus Kiel und neun Studierende aus Palma mit spezifischen Aufgaben in der Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Weitere 33 Studierende der Universität Palma haben halbtags an der Tätigkeit vor Ort teilgenommen. Unterstützt wurde das Vorhaben durch den Freundeskreis Closos (Amics dels Closos), dem bedeutenden bronzezeitlichen Fundplatz der Region Els Closos de Can Gaià und den Ort Ca’s Concos des Cavaller durch Verpflegung und Unterkunft für die deutschen Studierenden als auch die Gemeinde Felanitx durch tatkräftige Mitarbeiter des Grünamtes für die gezielte Beseitigung der üppigen Vegetation.

Alle Steine der entzerrten 100 Messbilder wurden digitalisiert und hierduch deren Lage und Größe in der Fassade bestimmt. Im Ergebnis stehen die Maße der Außenfläche von 3173 Steinen zur Verfügung, die statistisch analysiert werden können. Die Visulaisierung in einem Box-Plot zeigt deutlich die sehr unterschiedlichen Größen der Steine in den einzelnen Mauerabschnitten. Die Grafik verdeutlicht die auch im Gelände erkennbare herausgehobene Bedeutung der südlichen Mauer, gegenüber der die anderen Abschnitte in ihrer Monumentalität deutlich zurücktreten. Die repräsentative  und imposante Fassade dieser Siedlung liegt eindeutig im Süden.Es Rossells, Steingrößen der Mauer

Vermessung 2015

Vom 16. - 20. März wurde die Zusammenarbeit beider Universitäten auf dem Fundplatz von Es Rossells fortgesetzt. Neben den Studierenden der Universität von Palma (UIB) waren erneut zwei Studierende aus Kiel mit dabei, um in einem knapp bemessenen Aufenthalt die geplanten Aufgaben im Gelände umzusetzen. Vorrangige Ziele waren:

  • Korrektur und Ergänzung einzelner Messbilder für die forogrammetrische Gesamtaufnahme der äußeren Mauer mit insgesamt 103 Bildern.
  • Erste Begehung und Vermessung des benachbarten Fundplatzes Es Rossells III östlich der Siedlung.
     

Die Arbeiten wurden erneut mit einem kleinen Multikopter (Blade 350 QX) dokumentiert, an dem dieses Jahr aber ein Raspberry Pi mit Kamera ohne Infrarotfilter montiert war. Ein unmittelbar erkennbarer Vorteil lag in der Reduktion der sonst dominanten Grüntöne und einem etwas höheren Kontrast bei leider insgesamt mäßiger Bildqualität. Nach der Vermessung ausgewählter Abschnitte der Mauer wurde in zwei weiteren Tagen unter erschwerten Bedingungen der stark überwachsene künstliche Hügel mit seinen zahlreichen Mauern vermessen. Parallel hierzu erfolgte die Prospektion in dem weitgehend unwegbarem Gelände zwischen der Siedlung und dem künstlichen Hügel.

Luftbild der Mauer von Es Rossells im Nordwesten der Siedlung
Luftbild der Mauer von Es Rossells im Nordwesten der Siedlung
Vermessung des künstliche Hügels.
Vermessung des künstlichen Hügels.

Im Nachgang wurden die erhobenen Daten in der Software SketchUP bearbeitet, den Steinen eine Textur nach der Interpretation zugewiesen und mit den Daten zu Fläche als auch Position zur weiteren Auswertung extrahiert. Darüber hinaus wurde jeweils ein schlichtes 3D-Modell für Google Earth generiert, welches die Wahrnehmung des Denkmals in der Landschaft erlaubt.

  • 3D-Modell der Mauer von Es Rossells (KMZ)
  • 3D-Modell der Seine des künstlichen Hügels von Es Rossells (KMZ)

Ausgrabung 2016

Im dritten Jahr wurden erstmals drei Sondagen im Bereich der Mauer angelegt, um die Erhaltung zu prüfen und vor allem datierbares Material für die Datierung der Gründung zu gewinnen. Für dieses Ziel wurden insgesamt 9 Arbeitstage vom 14.03. bis zum 23.03.2016 eingeplant. Die Schnitte wurden in natürlichen Schichten gegraben und in zahlreichen Plana dokumentiert. Die geborgenen Funde wurden nach Möglichkeit einzeln eingemessen oder als Siebfunde aus dem Aushub dem jeweiligen Befund und Stratum zugewiesen.

Schnitt 1 wurde im Norden, nahe des möglichen Talaiot und in der Vüllung des zweischaligen Mauerwerkes angelegt. In dem 2,0 m x 1,0 m großen Schnitt wurde in 0,7 m Tiefe der anstehende Felsen erreicht. Aus der überwiegend steinigen Füllungwurden insgesamt 407 Funde geborgen, die sich bereits in den einzelnen künstlichen Schichten deutlich nach der Datierung trennt und die prähistorische Datierung der Füllung mit sekundär eingelagertem Material erkennen lässt. Durch die Lagerung ist das Material sehr stark fragmentiert, eine detailierte Datierung kann derzeit nicht gegeben werden.

Schnitt 2 wurde neben dem östlichen Durchgang auf 1,7 m x 1,1 m angelegt und erreichte nach 0,6 m den anstehenden Felsen. Mit insgesamt 833 Funden ist er besonders fundreich. Nach der Verteilung der datierbaren Keramik ist dieser Bereich vor der Mauer aber auch bis auf die tiefen Niveaus stark durchmischt und bis in römsiche Zeit begangen.

Schnitt 3 wurde auf 1,0 m x 1,0 m neben dem westlichen Durchgang angelegt und erreichte nach 0,2 m den anstehenden Fels. Die 24 geborgenen Fundstücke erlauben keine weitere Interpretation der Situation in diesem Bereich des archäologischen Denkmals.

Schnitt 1 Keramik
Stratum Knochen urgesch. punisch römisch
1     1  
2   17 1 2
3 10 4 1 1
4 86 8 1  
5 45 19    
6 15 3    
7 88 53    
8 10 25    

Verteilung der Funde im Schnitt 1.
    
Schnitt 2 Keramik
Stratum Knochen urgesch. punisch römisch
1        
2 15 1 6 7
3 31 6 11 5
4 55 4 22 15
5 21 1 13 5
6 103 4 58 34
7 287 12 143 97
8 130 57 28 7

Verteilung der Funde im Schnitt 2.
3D Modell von Schnitt 1 3D Modell von Schnitt 2 3D Modell von Schnitt 3
3D Modell von Schnitt 1 (PDF). 3D Modell von Schnitt 2 (PDF). 3D Modell von Schnitt 3 (PDF).

 

Pressespiegel

  • Ultima Hora, Samstag, 3. Mai 2014 (PDF)
    EsRossells_UH.png
  • Mallorca Zeitung, Nr. 731, 8 Mai 2014, S. 36 (PDF)
    EsRossells_MZ.png
  • Felanitx, Freitag, 11. März 2016 (PDF)
    Felanitx Zeitung
  • Mallorca Zeitung, Nr. 829, 24. März. 2016, S. 31 (PDF)
    Mallorca Zeitung

 

Publikationen

Neben der Planung, einschließlich der Beantragung von Mitteln und Genehmigungen, der Durchführung und Aufarbeitung, stellen die wissenschaftliche Publikationen und Vorträge einen wichtigen Bestandteil der im Projekt durchgeführten Ausbildung der Studierenden dar.

Deutsch

  • RINNE, C. / SALVÀ, B. (2017): Die Posttalaiotische Siedlung von Es Rossells (Felanitx, Mallorca). Madrider Mitteilungen 57, 2017, 273-306.

Spanische / Katalanisch

  • BERGAS, X; RIVAS, J.; GALMÉS, A.; GONZÀLEZ, C.; RINNE, C.; SALVADOR, P.; FONT, R. i SALVÀ, B. (e.p.): Es Rossells. Tres anys de vida d’un projecte. IV Jornades d’Estudis Locals de Felanitx.
  • DEPREZ, M.; GALMÈS, A; GONZÀLEZ, C.; PONS, A.; RINNE, C.; RIVAS, J.; SALVÀ, B.; SALVADOR, P. I WEISS, D. (2013).: Els Rossells. Noves perspectives d’investigació i difusió. A: Sisena Fira de Sant Nicolau de Tolentí. Cas Concos des Cavaller. 15 de setembre de 2013. Felanitx.
  • GALMÉS, A. i JAVALOYAS, D. (2015): Les intervencions arqueològiques d’equips estrangers a Mallorca durant el franquisme: El cas de l’equip alemany amb Otto Herman Frey. III Jornades d’Estudis Locals de Felanitx. pp. 19-29.
  • GALMÉS, A.; GONZÀLEZ, C.; RINNE, C.; RIVAS, J.; SALVADOR, P.; FONT, R.; SALVÀ, B. i BERGAS, X. (2016) El projecte Es Rossells. A: Festes de Sant Nicolau de Tolentí. Cas Concos des Cavaller. Setembre de 2016, Felanitx.
  • GONZÁLEZ PINA, C. i DEPREZ, M. (2015): El treball de camp a Es Rossells. III Jornades d’Estudis Locals de Felanitx. pp. 43-46.
    29
  • RIVAS, J (e.p.): La ceràmica d’importació al jaciment dels Rossells. Estudi preliminar dels materials del Sondeig 2-16. IV Jornades d’Estudis Locals de Felanitx.
  • RIVAS, J. i SALVÀ, B. (2015): Els poblat dels Rossells i el seu context cultural i territorial. III Jornades d’Estudis Locals de Felanitx. pp. 9-18.
  • RIVAS, J.; BERGAS, X.; GALMÉS, A.; GONZÀLEZ, C.; RINNE, C.; SALVADOR, P.; FONT, R. i SALVÀ, B. (e.p.): Es Rossells: Resultats preliminars de la primera campanya triennal. VII Jornades d’Arqueologia Balear. 30 de setembre al 2 d’octubre de 2016. Menorca.
  • SALVÀ , B.; RINNE,C.; WEISS, D.; SALVADOR, P.; GALMÉS, A.; RIVAS, J.; BERGAS, X.; FONT R.; GONZÁLEZ, C.; DEPREZ, M.(2015): Es Rossells: Ahir i avui. VI Jornades d’Arqueologia Balear. 26 al 28 de setembre de 2014. Formentera.