Digitale Datenakquise

Digitale Datenakquise Neben den digitalen Primärdaten (born digitals) von archäologischen Ausgrabungen werden auf unterschiedlichen Ebenen der archäologischen Forschung digitale Daten generiert oder verarbeitet. PC und Internet bieten hierzu vielfältige Möglichkeiten. Vor allem die quantitativen Methoden einer induktiven Statistik benötigen und generieren im großem Umfang neue Datensammlungen. Der Schwerpunkt sollte hier auf der Analyse und der Interpretation der Ergebnisse liegen, umso wichtiger ist eine effiziente Arbeitsweise bei der Datenakquise.

In der Archäologie sind vor allem die formale Beschreibung des Fundgutes und die Frage der Herkunft wesentliche Parameter für Analysen zu Alter, Funktion, sozialem und ökonomischem Kontext oder dem naturräumlichem Umfeld durch die Wahl des Siedlungsplatzes. Für diese vorbereitende Arbeit Ihrer Forschung werden Ihnen hier einige schlichte Werkzeuge der Kieler Archäoinformatik zur Verfügung gestellt.

  • Gefäßprofile über Koordinaten digital erfassen (NoNeK)
    Seit 1977 wird das Verfahren zur metrischen Beschreibung von Keramik und Feuersteingeräte über die Koordinaten definierter Punkte in der Forschung eingesetzt. Hier finden Sie ein Verfahren zur Digitalisierung in AutoCAD, der Transformation in einer Access-Datenbank und dem automatische Transfer zu SPSS.
  • Koordinaten via KML aus Google-Earth gewinnen.
    Wir zeigen Ihnen hier einen Weg, zügig Koordinaten für zahlreiche Fundplätz zusammenzustellen.