Arkæologi i Slesvig / Archäologie in Schleswig

Das Symposium »Arkæologi i Slesvig/Archäologie in Schleswig« dient der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Archäologie von der Steinzeit bis zur Gegenwart in den Grenzen des alten Herzogtums Schleswig bzw. der heutigen Region Sønderjylland. Biennal vorgestellt und diskutiert werden aktuelle Ausgrabungen und Forschungsprobleme. Ausrichtungsort ist die nur wenige Kilometer südlich der deutsch-dänischen Grenze gelegene Jaruplund Højskole. Die Erträge des Symposiums werden alle zwei Jahre in Form einer kleinformatigen, farbigen Publikation in deutscher und dänischer Sprache sowie mit englischen Zusammenfassungen herausgegeben. Zur Qualitätssicherung findet ein Peer-Review Verfahren in Form eines Doppelblindgutachtens statt. Die Organisation der Treffen sowie die redaktionelle und grafische Bearbeitung der Printbeiträge erfolgt durch ein sechsköpfiges Team, welches sich aus drei dänischen Wissenschaftlerinnen vom Museum Sønderjylland – Arkæologi Haderslev (Pernille Kruse, Lilian Matthes und Mette Nissen) und drei deutschen Archäologen (Ingo Lütjens [Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein], Ralf Opitz [Christian-Albrechts-Universität Kiel] und Tobias Schade [Eberhard Karls Universität Tübingen]) zusammensetzt.

Die Veranstaltungsausrichtung und der Druck werden durch das Museum Sønderjylland – Arkæologi Haderslev, das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein sowie das Archäologische Landesmuseum Schloss Gottorf gefördert. Die grafische Gestaltung und das Layout der Publikation wird durch die Redaktion des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität Kiel gewährleistet.

Das letzte Symposium fand am 7./8.2.2020 in der Jaruplund Højskole statt, das nächste Treffen ist am 4./5.2.2022 geplant. Der Mai 2020 wurde als Termin für die Einreichung der Beiträge des Symposiums für die kommende Publikation der »Arkæologi i Slesvig/Archäologie in Schleswig« (AIS 18/2020) festgelegt.

Bis 2011 erschienene Bände