Eiskeller - Künstlerische Spurensuche

02.07.2017

7 Walks in the woods

Das Ausstellungsprojekt „7 Walks in the Woods“ nimmt einen verschütteten Eiskeller im Rabenholzer Wald zum Ausgangspunkt künstlerischer Spurensicherungen. Die Gruppenausstellung bringt Fotografien und Videos, Installationen und Skulpturen in einen skulptural-konzeptuellen Dialog mit den archäologischen Fundstücken und den Befunden des verschwundenen Eiskellers. Katja Grüneberg-Wehner M.A., Institut für Ur- und Frühgeschichte, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Dr. Jutta Kneisel, Johanna-Mestorf Akademy (Graduierten Schule „Human Development in Landscapes“, CAU) begleiten das Projekt als Archäologinnen und “assoziierte Künstlerinnen”. In dieser Zusammenarbeit entstand ein intensiver Austausch zwischen Archäologie und zeitgenössischer Kunst. Eines der ungewöhnlichsten Exponate der Ausstellung ist daher eine geomagnetische Prospektion des verschütteten Bodendenkmals, in dem die Nachnutzung des Eiskellers als Müllgrube für Metallschrott deutlich wird. Die Visualisierung der Messwerte in einer Schwarz-Weiß-Graphik und weitere Fundstücke der Untersuchung werden in der Ausstellung gezeigt.

Die Ergebnisse der künstlerischen Rekonstruktion werden ab 2. Juli im Atelier ANKAundANDERS (Bellig 4, Struxdorf) in einer Gruppenausstellung gezeigt. Zur Eröffnung sprechen:

  • Anka Landtau, Weltkunst Angeln e.V.
  • Verena Voigt M.A., Leiterin des Kunstvereins GFZK e. V.
  • Prof. Dr. Ulrich Müller, Professur Historische Archäologie, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität zu Kiel 

 

Ausstellungseröffnung (PDF) , Link zu: 7 Walks in the Woods